Hallo Liste,
ich habe ein kleines Problem: Ich habe eine virtuelle Maschine mit Fedora 21 auf einer OpenSuSE11.4 zu laufen. Die Physik ist in einem Intranet mit eigenem DNS und DHCP. Die VM ist mit NAT angebunden. Adressen des Internets werden in der VM korrekt aufgelöst. Die Adressen des Intranet nicht. Als erster DNS ist in der VM die IP des V-Host eingetragen und als zweites der des Intranet. Wenn ich den DNS des V-Host händisch aus der /etc/resolv.conf der VN entferne ist der nach dem restrt network wieder drinnen. Unterhalb des Verzeichnis /etc/NetworkManager/system-connections/ gibt es keine Konfig-Datein in der VM. Wenn ich eine Anlege und den DNS setze interessiert das den NetworkManager nicht. Gehe ich über die GUI des NetworkManager und trage ich ein, das ich den DNS des DHCP nicht benutzen will, interessiert das scheinbar auch nicht.
Jetzt bin ich am Ende mit meinem Latein.
Viele Grüße
Olaf
Am 09.03.2015 um 19:38 schrieb Olaf Radicke:
Hallo Liste,
ich habe ein kleines Problem: Ich habe eine virtuelle Maschine mit Fedora 21 auf einer OpenSuSE11.4 zu laufen. Die Physik ist in einem Intranet mit eigenem DNS und DHCP. Die VM ist mit NAT angebunden.
Gibt es einen bestimmten Grund, warum Du NAT verwendest? Bzw. hast Du schon mal probiert, ob es funktioniert, wenn Du die Anbindung auf "Netzwerkbrücke" änderst? Dann würde die VM wie ein normaler Rechner im Netzwerk erreichbar und würde über DHCP mit der Netzwerkkonfiguration versorgt werden.
HalloHeiko
Heiko Adams ml@fedora-blog.de hat am 9. März 2015 um 19:45 geschrieben:
Gibt es einen bestimmten Grund, warum Du NAT verwendest? Bzw. hast Du schon mal probiert, ob es funktioniert, wenn Du die Anbindung auf "Netzwerkbrücke" änderst? Dann würde die VM wie ein normaler Rechner im Netzwerk erreichbar und würde über DHCP mit der Netzwerkkonfiguration versorgt werden.
Ich werde es mal probieren und berichten....
VG
Olaf
Hallo Olaf,
soweit ich das verstehe, verwendet der NetworkManager unter Fedora das ifcfg-rh Plugin, d.h. eine eventuelle manuelle Konfiguration wird aus /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-* gelesen.
Wenn du DHCP verwendest, bekommt der Client auch von diesem die DNS Server geliefert, das überschreibt alles andere vorher gesetzte (für den aktuellen Inhalt von /etc/resolv.conf). Wenn du unterschiedliche DNS Server für verschiedene Rechner haben möchtest, muss du das im DHCP Server konfigurieren.
Für DHCP kannst du auch auf dem Client lokal die Konfiguration geringfügig anpassen, z.B. in /etc/dhcp/dhclient.conf (siehe /usr/share/doc/dhclient/dhclient.conf.example und dhclient.conf(5) Manualseite). Beispiel:
append domain-search "mydomain.example.com", "testdomain.example.com"; append domain-name-servers 192.0.2.14, 192.0.2.211;
Ich habe schon länger keine KVM mit Nat verwendet. Bezüglich DHCP und DNS schaue daher vielleicht auch mal nach dem dnsmasq und dessen Konfigurationdateien (z.B. /var/lib/libvirt/dnsmasq/default.conf) - es könnte sein, dass die VM (nur) dnsmasq (sofern er läuft) als DCHP Server findet...
Viele Grüße
Edgar
PS: In /etc/NetworkManager/system-connections/ werden bei mir Konfigurationsdaten für VPN Verbindungen gespeichert (wurden automatisch angelegt für eine eingerichtete VPN Verbindung). Ich weiß im Moment nicht, ob man dort auch etwas für eine "normale" Verbindung ablegen kann.
de-users@lists.fedoraproject.org